Handel mit binären Optionen – 6. Indikatoren

indikatoren
EMA34 kann Ihnen vielleicht bei der Trendidentifikation helfen.

Im Internet können Sie viele Möchtegern-Handelssysteme mit verschiedensten Indikatoren finden. Die meisten taugen aber nichts.

In diesem Artikel werden wir beschreiben, wann und wie das Benutzen von Indikatoren Sinn macht, was besser vermeiden werden sollte, um nicht unnötig Zeit mit Sachen zu verlieren, die zu keinem Gewinngeschäft in den binären Optionen führen.

Welche Indikatoren bei binären Optionen nicht benutzen

In erster Linie muss daran erinnert werden, dass die Börse nur drei Informationen gibt: Preis, gehandelte Volumen und Zeit. Nicht mehr. Daraus folgt, dass alle Indikatoren, die in den Diagrammen als schöne Kurven und Formationen eingezeichnet sind, auf irgendeine Weise aus diesen drei Informationen errechnet wurden.

Wie Sie sehen, handelt es sich also um kein Wunder, das Ihnen mit Sicherheit die zukünftige Preisentwicklung voraussagen könnte. Dies gilt auch für (automatische) Geschäftssysteme, auch sie werden nur mit Preis, Zeit und Volumen gespielt. Verlieren Sie deshalb keine Zeit mit Indikatoren oder Systemen, die Ihnen in die Diagramme fünf Kurven zeichnen und mit Pfeilen indizieren, wann Sie in das Geschäft einsteigen sollen.

Den Preis interessiert gar nicht, ob sich irgendwelche Indikatoren an einer Stelle kreuzten oder eine Kurve die Nulllinie überschritt, als eine andere auf 100 war. Das alles sind völlig irrelevante Sachen und wenn Ihnen so etwas funktioniert, glauben Sie, es wird nicht langfristig sein. Gleich doppelt gilt das für Systeme, die Sie in Geschäfte gegen den Trend schicken. Sie führen eindeutig zur Liquidation des Geschäftskontos.

Nicht alle Indikatoren sind schlecht

Das oben Gesagte bedeutet aber nicht, Indikatoren völlig zu verwerfen und nur den Preis zu verfolgen. Sie können es tun, müssen aber nicht. Vergessen Sie aber auf keinen Fall, auf die Preisentwicklung zu schauen, nehmen Sie die Indikatoren nur als Hilfsmittel, nicht als primäres Kriterium für den Eintritt ins Geschäft mit binären Optionen.

Da es immer gut ist, mit der Masse, also dem Trend, zu gehen, können Sie sich vielleicht mit einem Indikator bei der Trendidentifikation helfen. In diesem Fall können Ihnen gleitende Durchschnittswerte (EMA u. ä.) dienen. Oder auch Oszillatoren (CCI, RSI u. ä.). Sie können zum Beispiel im Metatrader eingestellt werden.

Mit Indikatoren können Sie sich sogar beim Einstellen der Zeit für den Eintritt in die Geschäfte mit binären Optionen helfen. Es muss aber betont werden, nur helfen. Sie können nicht blind alles glauben, nur weil die Linie x die Linie y kreuzte. Das funktioniert nicht.

Primärer Gesichtspunkt muss immer der Preis und dessen Entwicklung sein. Wenn Sie diesen aus der Sicht verlieren und sich nur auf die Indikatoren konzentrieren, werden Sie kaum Gewinn machen. Dennoch ist wahr, dass sich fast jeder Händler früher oder später von der Vorstellung locken lässt, seine Geschäfte nur danach zu machen, wie irgendein Indikator Pfeile in Diagramme setzt. Am Ende kommt er aber darauf, dass es nicht der richtige Weg ist.

Zusammenfassung

Es gibt unzählige Indikatoren und wohl jeden Tag programmiert irgendwer einen neuen. Immer handelt es sich aber nur um ein Rechenergebnis aus diesen drei Angaben: Preis, Volumen und Zeit. Suchen Sie deshalb keinen Wunderindikator oder Indikatorgruppe, die erfolgreich und langfristig die Preisbewegung voraussehen.

Indikatoren sind immer nur ein Hilfsmittel, das Ihnen das Erkennen des breiteren Zusammenhangs vereinfacht.

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